Rijk Zwaan erhält Auszeichnung „Fresh Supplier of the Year“ von Lebensmitteleinzelhändler SPAR

Der Lebensmitteleinzelhändler SPAR International und das Gemüsezüchtungsunternehmen Rijk Zwaan arbeiten seit mehr als einem Jahrzehnt eng zusammen, was zu zahlreichen erfolgreichen Kooperationsprojekten in der Kette geführt hat. Am Dienstag, dem 8. November, würdigte SPAR International diese langjährige Partnerschaft mit der Auszeichnung „Fresh Supplier of the Year“ an Rijk Zwaan.

Strategischer Partner

„Rijk Zwaan ist ein wichtiger strategischer Partner für SPAR“, sagte Carla Schoeman, Sourcing & Development Manager bei SPAR International, bei der Übergabe der Auszeichnung. „Die Vision von Rijk Zwaan geht über die bloße Lieferung von Gemüsesaatgut und den Anbau von Produkten hinaus. Rijk Zwaan schaut auch voraus auf die zukünftigen Kundenwünsche und –bedürfnisse, was Frischprodukte betrifft, und plant gemeinsam mit dem Einzelhandel den weiteren Weg, um diese Bedürfnisse zu erfüllen."

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Langjährige Geschäftsbeziehung

Jan Doldersum, Manager Chain & Retail bei Rijk Zwaan in den Niederlanden, und Gregor Hoffmann, Account Manager für Rijk Zwaan in Österreich, nahmen die Auszeichnung im Namen des Unternehmens entgegen. „Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung für all das, was wir im Laufe der Jahre durch die enge Zusammenarbeit mit SPAR erreicht haben. Wir freuen uns auf die Fortsetzung unserer strategischen Partnerschaft“, so Doldersum und Hoffmann. Die Beziehung zwischen den beiden Unternehmen begann vor zehn Jahren in China und wurde seitdem auf Projekte in anderen Ländern ausgeweitet.

 

Dienstleistungen für Einzelhändler

„Mittlerweile bieten wir drei verschiedene Arten von Dienstleistungen für SPAR an. Bei einer davon geht es um Wachstum in der Kategorie“, erläutert Doldersum. Er veranschaulicht dies anhand eines aktuellen Beispiels in Österreich: „Auf der Grundlage einer Analyse der SPAR-Verkaufsdaten, der Wettbewerbslandschaft und der gewünschten Wachstumstreiber haben wir dem Einzelhändler geholfen, Entscheidungen zu treffen, die die gesamte Kategorie erweitern. Dazu gehörte die Beratung bei der Positionierung der Produkte auf der Grundlage von ‚Tiering‘ (gut/besser/am besten), Verpackungskonzepten, dem Etablieren von Eigenmarken, Techniken der Präsentation im Geschäft und der Regalgestaltung. Oberstes Ziel war es, die Kategorie noch profitabler zu machen.“ Laut Hoffmann führte dieser Ansatz zur erfolgreichen Einführung der ganzjährigen (Winter und Sommer) Cocktailsorte Brioso sowie von Cappricia, einer traditionellen Strauchtomate, und Rugantino, einer Coeur de Boeuf-Sorte, beim Lieferanten Frutura.

 

Zusammenarbeit in der Wertschöpfungskette in Indien und Südafrika

Das Gemüsezüchtungsunternehmen arbeitet mit der Supermarktkette auch in Indien und Südafrika zusammen. Diese beiden Projekte konzentrieren sich auf Dienstleistungen in den Bereichen Beschaffung und Innovation. „Von 2018 bis 2021 waren wir beide Partner in einem Projekt der Wageningen University & Research, das darauf abzielte, regionale Lieferketten für Frischprodukte aufzubauen und SPAR-Filialen in ländlichen Gebieten zu eröffnen, um die Verfügbarkeit von erschwinglichen Frischprodukten für die südafrikanische Bevölkerung zu verbessern. Forschungsergebnisse zeigen, dass dieses Projekt bezüglich der Wertschöpfungskette einen wesentlichen Beitrag zu einer abwechslungsreicheren Ernährung der Menschen in Südafrika leistet. Dort ist der Zugang zu frischem Obst und Gemüse nicht immer selbstverständlich“, so Doldersum weiter. Darüber hinaus haben SPAR und Rijk Zwaan SN!BS (Snackgemüse) in Indien eingeführt. Dies ist ein Beispiel dafür, wie die Einzelhandelskette auf die wachsende Nachfrage der Verbraucher nach gesunden Snacks reagiert.

 

Gemeinsame Vision

„Als Gemüsezüchtungsunternehmen ist es unsere Vision, innovative Gemüsesorten zu entwickeln, die sich an Verbrauchertrends und Marktbedürfnissen orientieren. Gemeinsam mit unseren Partnern denken wir über neue Ideen, Verpackungskonzepte und Verkaufsstrategien nach. Letztendlich haben wir alle das gleiche Ziel: in der Wertschöpfungskette zusammenzuarbeiten, um Konsumenten weltweit dazu zu bewegen, mehr frisches und gesundes Gemüse zu essen“, schließt Doldersum.